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Wandern auf dem Lechweg in Österreich

Berauschung ohne Nebenwirkung

Lechweg: Wandern am Wildfluss

Der Lechweg: Moderates Weitwandern in den Alpen (Foto: Lech-Zürs)

Die Region Lech Zürs am Arlberg schwärmt von sich in Superlativen: Sie behauptet, eine der vielseitigsten und weitläufigsten Wanderregionen im alpinen Raum zu sein. Ob Genießer, Entdecker oder sportlich Ambitionierter – in der Region am Arlberg sei für jeden etwas dabei.

Beschilderte Wanderwege durchziehen die gesamte Region. Erholungssuchende und Sportaffine erwartet eine Bergwelt mit Felsen, Wäldern und Weiden. Etappen- bzw. Weitwanderer können den 125 Kilometer lange Lechweg von Lech nach Füssen erwandern. Er führt durch eine der letzten Wildflusslandschaften Europas.

Lechweg
Wie aus dem kleinen Bach ein wilder Fluss wird, das lässt sich auf dem „Lechweg – von der Quelle bis zum Fall“ erwandern. 2012 eröffnet, und zertifiziert nach den Qualitätskriterien der Europäischen Wandervereinigung (EWV), verläuft dieser rund 125 Kilometer lange Weitwanderweg durch eine der schönsten und abwechslungsreichsten Regionen des alpinen Raums.

Vom „schönsten Platz Österreichs 2015“, dem Formarinsee am Fuße der Roten Wand, führt der Weitwanderweg durch die Walserdörfer Lech und Warth nach Lechleiten. Von dort geht es hinein ins Lechtal nach Steeg und Holzgau, über eine Hängebrücke weiter zur Höhenbachtal-Schlucht nach Elbigenalp. Bei Häselgehr stößt der Wanderer auf den Doser-Wasserfall. Er erreicht Stanzach, zieht weiter durch die natürlichen Flussauen und die weitläufigen Schotterbänke nach Höfen, durch die Pflacher Au über die Grenze nach Deutschland in Richtung Alpsee. Am Lechfall in Füssen findet die Weitwanderung ihren Abschluss.

Der Lechweg kann in mehreren Etappen erwandert werden. Rafting- und Canyoningunternehmen bieten zudem die Möglichkeit, einzelne Abschnitte direkt auf dem Lech zurückzulegen.

Die Orte entlang des Lechwegs sind durch den öffentlichen Personennahverkehr bzw. einen Shuttleservice vernetzt; das Gepäck wird von Etappenziel zu Etappenziel transportiert. Die Anreise ist mit dem Auto, mit der Bahn bzw. dem Postbus möglich. Die begleitende Info-Broschüre und Wanderkarten gibt es bei Lech Zürs Tourismus.

Weitere Infos auf der <link http: www.lechweg.com _blank external-link-new-window internal link in current>Website des Lechwegs und im <link _blank internal-link internal link in current>Wandertouren-Magazin.de Lechweg-Wanderbericht in diesem Magazin.

Lech: Idyllisch gelegen (Foto: Lech-Zürs / Hanno Mackowitz)

Kraftort
Die Bergwelt von Lech Zürs ist ein Ort der Kraft, ideal, um Energie zu tanken. Im Sommer ist es ruhiger als im Winter, die richtige Zeit also, sich in freier Natur auf seinen Geist und seinen Körper zu konzentrieren. Ob langsam oder schnell, ob spazierend, wandernd oder joggend, auf einer der herrlichen Hochebenen von Lech Zürs oder bergauf – im eigenen Tempo unterwegs zu sein, fokussiert die Gedanken. Die Bewegung an der frischen Luft unterstützt beim Trainieren des Körpers, fördert die geistige Regeneration. Der Erholungswert ist mindestens genauso hoch wie der Fitnesswert.

Infrastruktur

Darüber hinaus ist Lech Zürs im Sommer auch abseits des Höhenlaufparks eine überaus sportliche Gemeinde, die Wanderern zahlreiche Kilometer Wanderwege anbietet. Schwimmer ins Waldbad einlädt und bei schlechtem Wetter jede Menge Raum für Sport im sport.park.lech bietet. Hier stehen den Aktivurlaubern unter anderem ein gut ausgerüstetes Fitnesscenter auf 580 m², eine 140 m² große Saunalandschaft sowie ein Multifunktionsplatz für Sportarten wie Fussball, Tennis, Badminton und Volleyball zur Verfügung. Wer möchte, nimmt an einem (Personal)Training teil oder nutzt die Angebote von Physiotherapie und Massage.

Höhentrainingseffekt
Was ambitionierte Berggeher und –läufer intuitiv spüren, ist längst wissenschaftlich bewiesen: Schon ein kurzer, mit Bewegung verknüpfter Aufenthalt in mittleren Höhen, also zwischen 1.500 und 2.500 Metern, wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus und führt zu nachhaltigem Wohlbefinden. Körper und Geist regenerieren, ein Glücksgefühl breitet sich aus. Es ist nicht zuletzt die Stammzellenaktivierung, die in luftigen Gefilden stattfindet, die zu einem Ganz-Körper-Wohlbehagen führt. Die AMAS-Höhenstudien (Austrian Moderate Altitude Study) I und II haben das bestätigt. Die Untersuchungen wurden unter anderem in Lech Zürs am Arlberg durchgeführt.

Weitere Infos zu Lech-Zuers: <link http: www.lech-zuers.at _blank external-link-new-window internal link in current>www.lech-zuers.at

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