Die Wanderungen durch das Hinterland des Mesa Verde Nationalparks im US-Bundesstaat Colorado folgen den Spuren der alten Hochkultur der Ancestral Puebloan Ureinwohner. Der Nationalpark ist ein archäologisches Schutzgebiet innerhalb der Vereinigten Staaten. Hier befinden sich steinerne Städte, die im 12. Jahrhundert in die Felswände eines Bergmassivs hinein gebaut wurden.
Eine zweistündige Wanderung zum „Mug House“ führt zu einer Felswohnung, in der 80 bis 100 Menschen lebten. Auf der etwa 5 km langen Strecke geht es auf unbefestigten Wegen über Serpentinen mit teils starken Steigungen und Gefällen. Auch diese zweistündige Tour führt entlang eines unbefestigten Weges und erfordert ein wenig Klettergeschick. Denn hier geht es auf bis zu 6 m langen Leitern nach oben.
Bei der „Wetherill Mesa Experience–Wanderung“ werden archäologische Stätten unterschiedlicher Epochen besichtigt. Dabei erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über die Ökologie der Wälder. Die vierstündige Wanderung über 6,4 km verläuft zumeist über ausgebaute Wege.
Der Mesa Verde Nationalpark liegt im südwestlichen Teil des US-Bundesstaat Colorado. Er ist der einzige Nationalpark in den USA, in dem kein Naturwunder, sondern menschliches Kulturerbe geschützt wird. Er besitzt über 4.000 bekannte archäologische Stätten, darunter rund 600 Felswohnungen. Er ist ganzjährig geöffnet und liegt 65 km westlich von Durango und 15 km östlich von Cortez.
USA: Wandern in Colorado

Wanderungen zu mystischen Städten aus Stein<br>(Foto: National Park Service)
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