So grün und so ruhig ist es hier: Nur ab und zu stört diese friedliche Stille das heisere Krächzen eines Kolkraben oder das einsame Heulen eines Wolfes. Hoch oben am Himmel kreist ein Steinadler, hinter den Bäumen lauert ein Luchs. Zu erleben ist dieses beeindruckende Naturschauspiel nicht etwa im fernen Alaska, sondern nur ein paar Autostunden von Deutschland entfernt: in den einsamen Wäldern der Mala Fatra, einem Mittelgebirge in der Slowakei.
Bizzare Felsformationen und alpine Steinwände erheben sich über unberührte Wiesen. Friedlich plätschernde Gebirgsbäche brechen plötzlich mit dramatischen Wasserfällen durch enge Felsenspalten und skurrile Dolomitformationen. So vielseitig die Landschaft ist, so abwechslungsreich ist auch die Pflanzen- und Tierwelt des Mala Fatra-Nationalparks. Er beherbergt über 1200 Pflanzen – viele sind vom Aussterben bedroht. Auch Steinadler, Wespenbussard, Wanderfalke, Uhu, Luchs, Wolf und Bär haben hier noch einen unberührten Lebensraum gefunden.
Slowakische Karpatenlandschaft auf Natursafari entdecken
Im slowakischen Nationalpark Mala Fatra leben seltene Tiere wie der Wolf
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